- Einige der besten Aufnahmen dieses "Dirigenten Dirigenten"
- Strauss, Bartok, Tschaikowsky, Brahms und viele mehr mit dem Chicago Symphony Orchestra
- für viele "das beste Orchester der Welt"
- Mit Jascha Heifetz, Emil Gilels und Byron Janis und vielen mehr
Der Dirigent Fritz Reiner war international einer der herausragenden Dirigenten seiner Zeit. Eine Zeit, die ihn nicht nur als "größten Dirigiertechniker" feierte, sondern auch als Musiker, "der alles wusste", wie es ein Mitglied der New York Philharmoniker auf den Punkt brachte. Nach seiner Ausbildung in Budapest, (wo er mit Bartok die Klavierbank gedrückt hatte), ging es über Dresden in die USA (Cincinnati, Pittsburgh, New York) und dann nach Chicago, wo 1953 seine Zusammenarbeit mit dem Chicago Symphony Orchestra begann, die seiner ohnehin brillanten Karriere die Krone aufsetzen sollte. Unter Reiners Stabführung wurde das Orchester in den Augen Vieler zum besten Orchester der Welt. Strawinsky lobte es als das "präziseste und flexibelste Orchester der Welt und ein wirksames Gegenmittel gegen die Windmühlen-Schule und die Effekthascherei".
Diese Zusammenstellung mit Originalalben ist eine Hommage an den großen "Dirigenten-Dirigenten" und sein Orchester. Aus der Fülle an außergewöhnlichen und maßstäblichen Aufnahmen auszuwählen, ist wirklich nicht einfach. Vor allem seine Strauss-Einspielungen schrieben Schallplattengeschichte. Mit dem Komponisten hatte Reiner in seinen Dresdener Jahren in engem Kontakt gestanden und prägende Inspirationen für seinen legendären Dirigierstil erhalten. "Reiners Taktschlag, so klein er war, hatte unendlich viele Nuancen. Die Spitze seines Taktstocks gab jedermann den Einsatz, hielt den Rhythmus, formte Phrasen, nahm alle Schwierigkeiten vorweg." (H.C. Schonberg) Nicht weniger hochkarätig wird Reiners Bartok-Lesart eingestuft; die Aufnahme des "Concerto for Orchestra" von 1955 ist bis heute ein Meilenstein an Präzision und Eindringlichkeit geblieben. Unbedingt zu erwähnen sind auch die Tschaikowsky- und Brahms-Konzerte mit Jascha Heifetz und Emil Gilels sowie Rachmaninow mit Byron Janis - wie die anderen Aufnahmen in dieser Box, Perlen aus Reiners in puncto Umfang und Qualität schlicht herausragendem discographischen Erbe.